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Psychologie heute

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Der Psychologieprofessor Ed Diener von der University of Illinois wird von seinen Kollegen ironisch-respektvoll als "Dr. Happiness" tituliert, weil er die umfassendsten und erhellendsten Forschungsprojekte zum Thema Glück vorzuweisen hat – vor allem auch internationale Vergleichsstudien. Hier seine wichtigsten Befunde bis dato.

Das Glück

Was die Psychologie zum Thema Glück – unter anderem – herausgefunden hat:

Glück ist für die meisten Menschen auf der Welt ein wichtiges und erstrebenswertes Lebensziel. Aber sie wollen aus den richtigen Gründen glücklich sein. Glück hängt stark vom persönlichen Wertesystem ab. Glück ist auch eine Frage der Moral, nicht nur der Lust.

Glück fühlt sich nicht nur "gut an", glückliche Menschen funktionieren auch besser als unglückliche: Sie verdienen mehr, haben bessere zwischenmenschliche Beziehungen, sie sind engagierter, altruistischer und gesünder. Das heißt: Glück ist nicht nur die Folge positiver Verhaltensweisen, sondern oft auch deren Ursache.

Man muss jedoch nicht superglücklich sein, um im Leben gut zurechtzukommen. Eine leicht überdurchschnittliche Lebenszufriedenheit erweist sich in der Regel als besonders günstig.

Auf Ziele hinzuarbeiten und sie zu erreichen ist eine der wichtigsten Quellen für Glücksgefühle. Aber Lebensziele können sich interindividuell und interkulturell erheblich unterscheiden. Jedoch gibt es einige universelle Faktoren des Wohlbefindens, etwa gute Sozialbeziehungen oder die Befriedigung der Grundbedürfnisse nach Ernährung, Behausung und Sicherheit.

Weil Glück sich positiv auf die gesamte Lebensführung auswirkt, ist es sinnvoll, dass Nationen das subjektive Wohlbefinden ihrer Bürger als wichtigen Indikator messen und beobachten.

Diesen Artikel und mehr zum Thema "Glück" finden Sie im Heft Psychologie Heute Compact 17/07.