PORTALgesund
Babyernährung GU

Dr. Astrid Laimighofer
Babyernährung
Reihe: GU Ratgeber Kinder
128 Seiten, ca. 40 Farbfotos
Softcover mit GU-Folder
Preis: 12,99 €
ISBN 978-3-8338-1809-7
Erschienen: Dezember 2009

Die beste Kost für Babys erstes Jahr
Kinder brauchen für ihre gesunde Entwicklung Liebe, Geborgenheit und die richtige Nahrung. Doch letzteres wirft bei frischgebackenen Müttern oft eine Fülle an Fragen auf. In Baby-Ernährung, dem klassischen Standardwerk von GU, finden sie umfassend und kompetent alles Wissenswerte rund um die Themen Stillen, Fläschchennahrung, die ersten festen Mahlzeiten und auch zu Allergien. Außerdem enthält der Ratgeber praktische „zwei in eins“- Rezepte fürs Baby und den Rest der Familie.

Ungeeignete und gefährliche Nahrungsmittel und Lebensmittelzusätze
für Säuglinge und Kleinkinder

Sowohl das Immunsystem als auch der Verdauungsapparat des kleinen Körpers sind in dem ersten Lebensjahr extrem anfällig und noch sehr instabil. Blähungen, Durchfall, Erbrechen, Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Allergien und Asthma aber auch lebenslange Unverträglichkeiten, Früherkrankungen und sogar der Kindstod können die Folge zu früh gegebener Lebensmittel sein.

Es gibt eine Reihe von Nahrungsmitteln, die Ihr Kind im ersten Lebensjahr nicht verträgt, noch nicht richtig verarbeiten kann oder die Allergien auslösen können, selbst wenn sie in Spuren in anderen Lebensmitteln verarbeitet wurden. Es kann mitunter schwierig werden, diese zu unterscheiden. Vieles lässt sich aber - möglichst in Absprache mit Ihrem Arzt - durch Verzicht oder Reduzierung von Lebensmitteln in Erfahrung bringen.

Die Muttermilch

Die Muttermilch gilt von ihrer Zusammensetzung unumstritten als das optimale Nahrungsmittel für Ihren Säugling. Ihre eigene Ernährung beeinflusst aber nicht nur die Qualität der Milch, sie kann auch die Gesundheit des Säuglings beeinträchtigen: Alkohol und Nikotin sollten daher auch während der Stillzeit absolut tabu sein.

Koffeinhaltige Getränke können bei Ihrem Baby Unruhezustände auslösen bis hin zur Schlaflosigkeit. Viele Lebensmittel die Sie zu sich nehmen, können Verdauungsstörungen oder Hauterscheinungen (z.B. durch Zitrusfrüchte) bei Ihrem Kind auslösen. Versuchen Sie dieses in Zusammenhang zu bringen und verzichten Sie möglichst bis zum Ende der Stillzeit auf jene Lebensmittel.

Ungeeignete Nahrungsmittel und Inhaltstoffe

Vorsicht Honig - tödliche Gefahr!
So viel Gutes dem Honig auch nachgesagt wird - im ersten Lebensjahr ein absolutes Tabu! Der Honig kann Bakterien enthalten, die eine Vergiftung (Botulismus) und sogar den Kindstod zur Folge haben kann!

Kuhmilch und Produkte die Kuhmilch enthalten
Kuhmilch, sowie alle Produkte die Kuhmilch enthalten wie Käse, Joghurt, Quark, Sahne, Schokolade etc. sollten mindestens bis zum Ende des ersten Lebensjahres aus vielerlei Gründen tabu sein!

Sie ist der Muttermilch von ihrer Zusammensetzung her viel zu unähnlich (z.B. wesentlich eiweißreicher), die Nieren werden auf Grund des hohen Mineralstoffgehaltes zu stark belastet, sie kann Darmblutungen auslösen. Vielen Säuglingen (aber auch Erwachsenen (ca. 12 Mio. Deutsche!) fehlt ein Enzym welches den Milchzucker verarbeiten kann, die sogenannte Laktoseintoleranz. Heftige Magen- und Darmbeschwerden können nach Verzehr die Folge sein.
Kuhmilch ist zudem ein häufiger Allergieauslöser, ebenso Produkte die Kuhmilch enthalten (siehe unter "allergieauslösend"). Allerlei Rückstände die durch Futtermittel in die Milch gelangen, runden den Coktail ab.

Auch Ziegen-, Schafsmilch oder Sojadrinks sollten keinen Ersatz im ersten Lebensjahr darstellen!

Wichtiger Hinweis:
Es gibt einige Experten, die Kuhmilch bereits ab dem 8. Monat empfehlen, andere allerfrühestens ab dem 15. Monat. Kaum ein Nahrungsmittel wird heutzutage so kontrovers diskutiert wie die Milch. Auch die Mittelohrentzündung, die bei sehr vielen Kindern immer wieder auftritt, wird in Zusammenhang mit dem Milchkonsum gebracht.

Gluten - Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Dinkel
(siehe auch unter "Zöliakie").
Weizen, Roggen, Gerste, Hafer und Dinkel gehören ebenfalls in den ersten 6 besser noch 12 Monaten vom Speiseplan gestrichen. Der Darm kann sie in dieser Zeit noch nicht richtig verarbeiten. Zudem enthalten sie Klebereiweiß (Gluten), das in einem von 1000 Fällen die Zöliakie auslöst (s.u.) - eine lebenslange Unverträglichkeit gegen alle Nahrungsmittel die Gluten enthalten sowie die frühzeitige Gefahr, an Diabetes Mellitus (Zuckerkrankheit) zu erkranken wäre die Folge.

Nüsse
So gesund Nüsse auch sind, als einer der häufigsten Allergieauslöser gehören sie nicht nur im ersten Lebensjahr vom Speiseplan gestrichen - auch darüber hinaus besteht immer noch die Gefahr, dass sie, wie auch viele andere Kleinteile, in die Luftröhre des Kindes gelangen können.

Schokolade
In Vielerlei Hinsicht ist Schokolade oder Produkte die Schokolade enthalten im ersten Jahr ungeeignet.
siehe unter "Kuhmilch", "Koffein", "Zucker", "allergieauslösend".

Zucker, Süßstoff, Salz, Gewürze und Kräuter
Zucker ist nicht nur schädlich für die kleinen Zähnchen, es ist ein Calciumräuber und gehört weder in die Nuckelflasche noch in andere Speisen. Sie sollten auch nicht auf Süßstoff zurückgreifen, dieses Konzentrat lässt sich nicht kindgerecht dosieren. Salz belastet nicht nur die Nieren, es entzieht dem Körper zuviel Flüssigkeit. Gewürze und Kräuter sind im ersten Lebensjahr nicht nur überflüssig, auch besteht die Gefahr, eine Allergie auszulösen.

Koffein - Cola und Co.
Colagetränke, Kaffee, viele Teesorten sowie Schokolade und Kakao enthalten Koffein. Ihr Kind reagiert nicht nur mit Unruhe und Schlaflosigkeit, es kann den Koffein nicht schnell genug abbauen.

Alkohol - in Nahrungsmitteln und Medikamenten
Alkohol versteckt sich leider auch in einigen Nahrungsmitteln. Als Beispiel sei hier das berühmte Törtchen mit Cremefüllung benannt, dessen Umverpackung leider nicht für jeden deutlich erkennen lässt, dass sein Inhalt für Kinder absolut ungeeignet ist. Ein ausdrückliches NO!

Eine Vielzahl von Medikamenten (z.B. Hustentropfen) enthält ebenfalls Alkohol, zum Teil in sehr hoher Konzentration. Es ist grundsätzlich erforderlich, dass Sie Ihren Säuglingen und Kindern Medikamente nur nach Absprache mit dem Arzt oder Apotheker geben!

Nikotin - Auberginen
Auberginen enthalten zuviel Nikotin, so dass sie mindestens im ersten Lebensjahr vom Speiseplan gestrichen gehören. Passivrauchen schadet, das wissen wir spätestens seit Einführung des Rauchverbotes. Ganz besonders gilt dieses für Säuglinge und Kinder - überall - auch zu Hause.

allergieauslösend - Nahrungsmittel mit hohem allergenen Potential

Die höhere Allergieanfälligkeit von Säuglingen und Kleinkindern - bedingt, durch das noch nicht ausgereifte Immunsystem - erfordert besondere Aufmerksamkeit. Achten Sie, auf welche Lebensmittel Ihr Kind möglicherweise allergisch reagiert. Diese gehören zukünftig vom Speiseplan des Babys oder Kleinkindes gestrichen. Vorsorgend ist es ratsamer, die Lebensmittel nicht vor dem zweiten oder gar dritten Lebensjahres zu geben. Da eine Allergie auch durch Spuren eines Nahrungsmittels ausgelöst werden kann, muss hier manchmal Detektivarbeit geleistet werden.

Die Allergie auf ein oder mehrere Lebensmittel kann binnen der ersten Lebensjahre wieder vorübergehen, so dass diese Nahrungsmittel dann vertragen und verzehrt werden können, sie kann aber auch bleiben.

Die Lebensmittelallergie drückt sich hauptsächlich aus durch Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder durch Blähungen, Durchfall, Erbrechen aber auch Asthma. Eine Vielzahl von Lebensmitteln können Allergien auslösen, einige von Ihnen tun dies jedoch weitaus häufiger:

Kuhmilch ist hier an erster Stelle zu nennen, sowie alle Produkte die Kuhmilch enthalten (leider werden diese Produkte viel zu früh und zu oft gegeben).

Weizen, Hühnerei, Soja, Fisch und Nüsse gehören ebenso zu den häufigsten Auslösern für Allergien, vor Zitrusfrüchten, Pfirsichen, Tomaten, Schokolade, Kakao, und anderen.

Zöliakie

Bei diesem Verdacht, sollten Sie unbedingt den Arzt aufsuchen!

Die Unverträglichkeit gegen Lebensmittel, die Gluten enthalten (einige davon sind Weizen, Roggen, Hafer, Gerste) drückt sich durch Durchfall, Blässe, Appetitlosigkeit und zu geringes Körpergewicht aus. Sie besteht ein Leben lang und bedeutet fortwährend Verzicht auf alle Lebensmittel, die Gluten enthalten. Zudem besteht die Gefahr, frühzeitig an Diabetes Mellitus (Zuckerkrankheit) zu erkranken.

Zusatzstoffe in Lebensmitteln

Zusatzstoffe in Lebensmitteln sind bis heute ein Reizthema. Da sie auch bei Erwachsenen heftigste Beschwerden und Allergien auslösen können, ist es umso wichtiger, Babys und Kinder möglichst vor den umstrittenen Substanzen zu verschonen. Hierzu gehören unter anderem: Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Geschmacksverstärker und Stabilisatoren.

Welche Substanzen sich hinter dem Zusatz "Aromen" verbergen, ist für den Verbraucher leider fast gar nicht ersichtlich. Einige stehen in dem Verdacht, das Erbgut zu schädigen, andere krebserregend zu sein - es gehört nicht in unsere Mägen, schon gar nicht dient es als Nahrungszusatz für Säuglinge und Kinder. Der Packungshinweis lautet lediglich "Aromen".

Achten Sie bereits beim Einkauf auf die Zusatzstoffe, die auf den Lebensmittelverpackungen angegeben sind und meiden Sie so viel davon wie möglich. Lassen Sie sich nicht von großen Aufdrucken "Frei von.." auf der Vorderseite blenden. Hier wird oft nur ein einzelner Zusatzstoff werbewirksam benannt, der nicht enthalten ist, schlimmstenfalls wurde dieser sogar durch andere ersetzt. Viele Zusätze in unseren Lebensmitteln müssen bis heute nicht aufgelistet werden - zumindest können Sie aber das Offensichtliche ausschließen.

Hinweis

Alle Informationen in diesem Artikel wurden sorgfältig recherchiert. Sie ersetzen jedoch keine Beratung durch Ihre Hebamme, Ihren Arzt oder Apotheker. Wir erheben ebenso keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie sollten stets den Arzt aufsuchen, wenn der Hinweis für eine Unverträglichkeit bei Ihrem Kind vorliegt.

Kontakt

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