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Medikamente

Immer wieder stehen Patienten vor dem Problem, dass sie ihr bisheriges vertrautes Medikament nicht mehr verschrieben bekommen, weil mittlerweile ein preiswerteres wirkstoffgleiches Medikament auf dem Markt ist, welches nur noch von den Kassen übernommen wird. Hieran wird sich auch in Zukunft nichts ändern - es sei denn, der Patient trägt einen Teil der Kosten:

Die Neuregelung seit 1.1. erlaubt zwar wieder die Verschreibung des alten Präparates - jedoch nur, wenn der Patient die Kosten zunächst selbst trägt und hinnehmen kann, dass er lediglich den Preis für das billigere Präparat rückerstattet bekommt.

Was kostet unsere Gesundheit

(Regelungen bei den gesetzlichen Krankenkassen)


Teil 1: Überblick im Kostendschungel

Teil 2: Gesundheitsreform 2011



Teil 1: Überblick im Kostendschungel


Ständig werden Leistungen teurer und andere, die früher selbstverständlich von den gesetzlichen Krankenkassen getragen wurden ausgelagert und in unterschiedlichster Form den Patienten zugemutet. Vieles davon geschieht unabhängig von groß angekündigten Reformen.

Das ganze Bezahlsystem ist für die Mitglieder schon lange undurchsichtig geworden. Viele spüren Änderungen erst, wenn Sie krank werden und zudem wenn sie auf Medikamente angewiesen sind.

Finanzielle Belastungen

- Krankenkassenbeiträge
- Praxisgebühr 10 Euro pro Quartal
- Praxisgebühr 10 Euro pro Quartal - Zahnarzt
- Zuzahlungen für Rezepte - mindestens 5 Euro
- Selbstbezahlung der Medikamente die nicht (mehr) verschreibungspflichtig sind
- Krankenhaustagegeld
- Eigenanteil für Kuren
- Eigenanteil für viele weitere Maßnahmen und Hilfsmittel

Weitere finanzielle Belastungen durch Auslagerung von Leistungen

Ehemals gehörten viele davon zur Grundversorgung bei den gesetzlichen Krankenversicherungen.

Zusatztarife
Viele Leistungen werden heute nur noch über diverse Zusatztarife (z.B. Zahnersatz, Krankengeld) abgedeckt. Bei Abschluss einer solchen Zusatzversicherung entsteht in der Regel eine dreijährige Bindung an die Krankenkasse. Hier durchzusteigen ist extrem schwierig, wenn allein 20 verschiende Tarife von einer Kasse angeboten werden. Vergleiche mit anderen Kassen erfordern ein zeitaufwändiges studieren von Unterschieden in kleingedruckten Vertragstexten.

Angebote vom Arzt
Viele Leistungen können heute vom Arzt angeboten und direkt mit dem Patienten abgerechnet werden. Es handelt sich um viele Leistungen, besonders im Bereich Vorsorge, die früher von den Kassen getragen wurden. So ist z.B. die so wichtige "Graue Star"-Vorsorgeuntersuchung nicht mehr im Leistungsspektrum der gesetzlichen Krankenkassen enthalten. Bedenkend, dass der Graue Star - nicht erkannt - zur Erblindung führen kann, eine beunruhigende Einsparung der Kassen. Viele Patienten verzichten aus Kostengründen auf Untersuchungen, die sie selbst tragen müssten. Mögliche gesundheitliche Folgen trägt der Patient - die Folgekosten für Behandlungen, die durch eine nicht wahrgenommene Vorsorgenuntersuchung entstehen können, zahlt dann wieder die Kasse.

Komplette Streichungen von Leistungen
Viele Leistungen werden ganz plötzlich gar nicht mehr von den Kassen übernommen und ersatzlos gestrichen, weil ihre Krankheit und/oder die damit verbundenen Medikamente neu bewertet werden. Ein Beispiel: wichtige und teure Hautsalben für Neurodermitis werden plötzlich als Pflegeprodukte eingestuft (unter Umständen kann der Patient seine Krankheit gar nicht mehr behandeln, mit vielen gesundheitlichen Folgen - Bilder, wie diese Krankheit ausschaut, gibt es reichlich im Internet zu sehen).

Verschreibungspflichtige Medikamente wechseln ihren Status
Jedes Jahr werden Medikamente, die früher verschreibungspflichtig waren, für die also bisher "nur" die Rezeptgebühr anfiel, als apothekenpflichtig eingestuft und müssen plötzlich vom Patienten zu 100 Prozent selbst bezahlt werden.

Unterschiedliche Wahltarife und Bonussysteme

Besonders schwer einzuschätzen sind von den Kassen angebotene Bonussysteme, die zwar finanzielle Einsparungen bei den Krankenkassenbeiträgen versprechen, aber auf das Risiko setzen, nicht oder kaum zu erkranken.

Beitragsbefreiung

Für einige Beiträge kann es eine Befreiungen von der Zahlung geben. Bitte informieren Sie sich im Bedarfsfall bei Ihrem Arzt und/oder Ihrer Krankenkasse.


>> Teil 2: Gesundheitsreform 2011


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