PORTALgesund
Milch

In Deutschland werden pro Kopf und Jahr ca. 163 Kilogramm Milcherzeugnisse verzehrt. Die Milchwirtschaft ist nicht nur ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für den Standord Deutschland, mit 22 Milliarden Euro Umsatz ist sie auch der größte Zweig der Ernährungswirtschaft.

 

Wie gesund ist Milch wirklich?

Die gesundheitlichen Bedenken an einem unserer bedeutendsten Nahrungsmittel wachsen - die Standpunkte könnten kaum kontroverser sein:

Milch ist ungesund

Laktoseunverträglichkeit
Viele Menschen vertragen keine Milch.
Ca. 12 Millionen Deutsche sind betroffen, die mehr oder weniger heftig auf Milch und Milchprodukte reagieren. Viele von Ihnen haben über Jahzehnte täglich Milch getrunken, Käse, Joghurt, Quark und andere Milchprodukte verzehrt, da ihnen dieses Lebensmittel als eines der gesündesten propagiert wurde und immer noch wird. So wurden und werden zahlreiche Beschwerden wie Magen- und Darmprobleme, Übelkeit, chronische Müdigkeit, Gliederschmerzen, Schlafstörungen, Migräne und andere selten auf die Milch zurückgeführt und möglicherweise bis heute mit Medikamenten behandelt, ohne die Ursache Milch zu (er)kennen.

Kuhmilchallergie
Neben dieser Laktoseunverträglichkeit kommt eine weitere Unverträglichkeit hinzu: die Kuhmilchallergie. Sie ist unabhängig von der Laktoseunverträglichkeit zu betrachten und kann betroffenen Personen Beschwerden wie Hauterscheinungen, Verdauungsbeschwerden, Darmkrämpfen, Durchfällen und Darmentzündungen verursachen. Auch Atembeschwerden und neurologische Symptome können auftreten.

Prostatakrebs
Studien haben nachgewiesen, dass das Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken, mit erhöhtem Milchkonsum deutlich ansteigt.

Futterbeigaben
Nur wenige Menschen haben die Möglichkeit, unbehandelte Rohmilch direkt vom Bauern zu beziehen und verzehren statt dessen Produkte, die diverse Behandlungsprozesse durchlaufen haben und das ursprüngliche Lebensmittel verändern. Zugaben wie Antibiotika ins Futtermittel der Kühe gelangen in unsere Körper und können ebenfalls Beschwerden auslösen.

Dies alles sind Fakten,
die dem guten Ruf der Milch mehr und mehr schaden. Scharfe Kritiker gehen sehr viel weiter und sehen die Milch als Hauptursache für viele Krankheiten und Beschwerden wie: Mittelohrentzündungen bei Kindern, Neurodermitis, Unfruchtbarkeit beim Mann, Osteoporose, diverse Allergien und vieles mehr.

Milch ist gesund

und immer noch eines unserer wichtigsten Nahrungsmittel, sagen die anderen, schließlich enthalte sie Kalzium, Spurenelemente, essentielle Arminosäuren, Fette, Eiweisse, Jod, Vitamin A und die B Vitamine. Das enthaltene Calzium ist wichtig für den Zahn- und Knochenaufbau, verringert die Gefahr, an Osteoporose zu erkranken und zudem ist sie besonders wichtig für die heranwachsenden Kinder. Somit wird auch die Schulmilch immer wieder gefördert.
Zu den strikten Befürwortern gehört auch unser Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz das auf seiner Webseite www.nur-du-die-milch.de die Milch uneingeschränkt bewirbt. Ein Hinweis für die ca. 12 Millionen Bundesbürger, die unter der Laktoseunverträglichkeit leiden, fehlt leider an dieser Stelle.

Andere Völker

Andere Völker brauchen gar keine Milch sagen widerum die Gegner. Lediglich die Nordeuropäer vertragen Milch. In anderen Erdregionen steigt die Quote der Unverträglichkeit naturgegeben bis über 90 Prozent. Hier ernährt man sich nahezu milchfrei - die Osteoporoseerkrankungen seien hier sogar am geringsten.

Fazit für den Verbraucher

Viele Menschen haben schon lange, ob der vielen Negativschlagzeilen bezüglich unserer Nahrungsmittel, die Haltung eingenommen, dass es doch ohnehin egal sei was wir essen. Doch diese Einstellung sollten wir unserem Körper selbstverständlich nicht zumuten. Denn die Ernährung bildet eine unserer wesentlichen Säulen zum Erhalt oder auch zur Wiedererlangung unserer Gesundheit.

Wer an sich und natürlich an seinen Kindern gesundheitliche Beschwerden erkennt, ohne eine plausible Erklärung dafür zu haben, sollte die Laktoseunverträglichkeit und die Kuhmilchallergie in seine Überlegungen einbeziehen und den Arzt befragen. Es gibt Alternativen zur Milch, um die wichtigen Nährstoffe aufzunehmen. So stellt Brokkoli einen guten Kalziumlieferanten dar. Der Sojadrink kann als Ersatz für die Trinkmilch dienen. Die Laktoseunverträglichkeit bedeutet nicht unbedingt Verzicht auf alle Milchprodukte - die Reduzierung genügt mitunter.

Kontakt

Über Ihre Kommentare oder Fragen zu unseren Beiträgen freuen wir uns:
redaktion@portalgesund.de


Weblinks

Wie kontrovers die Standpunkte sind, werden Sie lesen und in diversen Videos sehen, wenn Sie den Weblinks folgen. Wir haben das Internet für Sie durchstöbert und uns bemüht, Ihnen ein möglichst breites Spektrum aufzutun. Zudem erhalten Sie viele weitere Informationen. Es darf sogar gelacht werden.


Video - Ausschnitt - Dokumentation NDR - Plusminus
Video - Ausschnitt "Harald Schmidt" - bezieht sich auf die Dokumentation des NDR
Website - Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Website - Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Video - Planet Wissen
pdf - Bundesinstitut für Risikobewertung
Video - Planet Wissen
Website - waswiressen.de
Website - über das Buch "Milch besser nicht?" der Autorin Maria Rollinger
Video - Ein 11-teiliger Vortrag von Prof. Dr. Walter Veith, der die Milch als Auslöser vieler Krankheiten sieht

 

Anzeige:
Ihre Versandapotheke
Günstige Preise, guter Service
Täglich Top-Angebote!

> zum Shop

Shop-Angebote

direkt bestellen:

GINGIUM intens 120 Filmtabl. GINGIUM intens 120 Filmtabl.
Packungsgr: 120 St N3
AVP2 89,99 €
Ihr Preis: 59,99 €
Sie sparen 30,00 € (33,3%)
alle Preise inkl. MwSt
Versandkosteninfos
LORANO akut Tabl. LORANO akut Tabl.
Packungsgr: 100 St N3
AVP2 31,49 €
Ihr Preis: 25,19 €
Sie sparen 6,30 € (20,0%)
alle Preise inkl. MwSt
Versandkosteninfos
CETIRIZIN ratiopharm b.Allerg. 10 mg CETIRIZIN ratiopharm b.Allerg. 10 mg
Packungsgr: Filmtabl., 20 St N1
AVP2 7,38 €
Ihr Preis: 3,95 €
Sie sparen 3,43 € (46,5%)
alle Preise inkl. MwSt
Versandkosteninfos
FORMOLINE L 112 dranbleiben FORMOLINE L 112 dranbleiben
Packungsgr: Tabl., 160 St.
UVP1 88,90 €
Ihr Preis: 76,90 €
Sie sparen 12,00 € (13,5%)
alle Preise inkl. MwSt
Versandkosteninfos
1) UVP: unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers
2) AVP: Apothekenverkaufspreis gemäß Lauer-Taxe (Detailerklärung)

Preisänderungen und Irrtum vorbehalten
Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.