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Pollenallergie

Faszinierend, was die Pflanzenwelt alles hervorbringt. Doch viele Allergiker schwärmen nicht gerade für blühende Landschaften.

Pollenallergie - Symptome und Hilfe

von Andrea Himmelstoß

Alles freut sich auf Frühjahr und Sommer - nur die Pollenallergiker sind skeptisch: Alle Jahre wieder spielt die Nase verrückt, jucken die Augen und schönes Wetter kann sie kaum nach draußen locken. Aber Pollen haben nicht nur im Sommer Konjunktur. Je nach Art der Allergie kann es die Pollenallergiker auch in der kalten Jahreszeit treffen. Wer zum Beispiel auf die Pollen von Hasel und Erle reagiert, hat schon im Februar mit seiner Allergie zu kämpfen.

Warten auf den Regen

Häufig tritt der Heuschnupfen, die allergische Rhinitis, schon in der Kindheit auf und begleitet seine Opfer über Jahrzehnte. Rund 20 Prozent der Deutschen sollen unter Heuschnupfen leiden. Ein kleiner Trost: Mit den Jahren können das Schniefen und das Jucken der Augen abnehmen. Und: Der nächste Regen kommt bestimmt. Zur Freude der Heuschnupfen-Geplagten. Denn nachdem die Pollenkonzentration in der Luft erst einmal für eine halbe Stunde steigt, sinkt sie danach deutlich. Hat es mal ein paar Stunden geregnet, ist daher für Pollenallergiker der optimale Zeitpunkt für einen Aufenthalt im Freien gekommen.

Eine Allergie kommt selten allein

Oft kommt zu der Pollenallergie noch eine Kontakt-, eine Lebensmittelallergie oder gar Asthma hinzu. Denn mit den Allergien ist es wie mit dem berühmten Fass, das irgendwann überläuft. Der Kontakt mit dem Allergen, also dem Stoff, auf den man allergisch reagiert, führt zunächst zur Sensibilisierung des Organismus. Eine Belastung kommt zur anderen und schließlich reagiert der Körper allergisch auf bestimmte Substanzen. Nicht immer verursacht schon der erste Kontakt die allergische Sensibilisierung. Auch Stoffe, die über Jahrzehnte unproblematisch waren, können später Allergien auslösen.

Zunehmend kommt somit dieser Fall zum Tragen: Ältere Erwachsene müssen sich plötzlich mit allergischen Symptomen herumschlagen, obwohl sie bisher beschwerdefrei waren. Aber auch die umgekehrte Konstellation ist nicht ungewöhnlich: Patienten, die über Jahre hin mit Allergien kämpfen mussten, sind von heute auf morgen frei von Beschwerden.

Hilfe bei Allergien: Medikamente

Am meisten verbreitet sind Antihistaminika. Neuere Präparate wirken nicht mehr, wie ihre Vorgänger, ermüdend und sind daher besser verträglich. Diese Medikamente können zum Beispiel in Tablettenform verabreicht werden. Aber auch lokal als Nasenspray und Augentropfen.

Vor der Einnahme von Antihistaminika sollte aber unbedingt der Arzt oder der Apotheker befragt werden, besonders wenn man von Herzbeschwerden, Magen-Darm-Störungen, einem zu hohen Augeninnendruck oder Erkrankungen der Prostata betroffen ist.

Nasensprays oder -tropfen sorgen dafür, dass die Nasenschleimhaut abschwillt. Sie sollten jedoch nur über kurze Zeiträume angewandt werden.

Hyposensibilisierung

Die Hyposensibilisierung soll den Patienten gegen seine Allergene immunisieren. Über einen längeren Zeitraum werden die Allergene in sehr geringer Dosis zugeführt. Dann wird in der Aufbauphase die Dosis langsam gesteigert und danach - in der Erhaltungsphase - auf dem erreichten Niveau gehalten. Das Risiko liegt im Prinzip in der Zuführung des Allergens, die unerwünschte Reaktionen bis zum anaphylaktischen Schock provozieren kann. Deshalb dürfen nur erfahrene Ärzte diese Therapie durchführen.

Allergene meiden

Allergenkarenz bedeutet schlicht, dem Allergen aus dem Weg zu gehen, wo immer es möglich ist. Das ist zwar eine Methode ohne Nebenwirkungen, doch lässt sie sich nicht immer realisieren. Aber es gibt ein paar kleine Tricks:

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